Lesekreis – Einführung in die Kapitalismuskritik

Am Montag, 04.07.2016, um 19:30 Uhr findet wieder ein ADH-Lesekreis im V6 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Dieses mal wollen wir die „Grundlagen der Kapitalismuskritik“ der Gruppen gegen Kapital und Nation lesen. Dieser Text bietet eine gute, prägnante Einführung in die marxistische Ökonomiekritik.

Den Text findet ihr hier

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Philosophischer Salon: Gerechtigkeit und der Freie Markt

Am Mittwoch, 13.07.2016, um 19:30 Uhr findet wieder der philosophische Salon im V6 statt.

Dieses Mal: Gerechtigkeit und der Freie Markt

Nach Robert Nozick ist nur der Freie Markt gerecht, denn eine Einschränkung des freien Austausches ist eine ungerechte Verletzung der Eigentumsrechte des Einzelnen. Seine Verteidigung des Eigentums sieht er auch als eine Verteidigung individueller Freiheit. In dem Vortrag sollen sich Nozicks Argumente genauer angeschaut und erwägt werden, wie eine (marxistische) Kritik an diesen aussehen kann.

Literatur:
R. Nozick: Anarchie, Staat, Utopia. Olzog, München 2011.
G.A. Cohen: Self-ownership, freedom and equality, Cambridge University Press 1995.

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Vortrag und Diskussion: Grüne Kapitalismuskritik?

Donnerstag, 07.07.2016, um 19:00 Uhr im V6:

Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat unseren Planeten geformt und verändert. Doch stößt der Kapitalismus nun an seine natürlichen Grenzen? Wie sinnvoll ist eine ökologische Kritik am Kapitalismus? Der Vortrag soll einen Überblick über einige spannende Fragen in der politischen Ökologie und der Umweltökonomie geben. Wir wollen gemeinsam diskutieren ob wir einen Wachstumsstop brauchen und ob dieser mit dem Kapitalismus vereinbar ist.

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Philosophischer Salon: Wie wissenschaftlich ist der wissenschaftliche Kreationismus?

Am Mittwoch, 15.06.2016, findet wieder der philosophische Salon im V6 statt.

Dieses Mal: Wie wissenschaftlich ist der wissenschaftliche Kreationismus?

„Die Welt wurde durch einen Schöpfer ins Dasein gebracht und er ist für all die Phänomene in ihr verantwortlich. Denn die Strukturen in der Welt sind viel zu komplex, als dass sie durch einen Prozess wie die Evolution hervorgerufen worden sein kann.“
Im Kern dürfte diese Darstellung die Argumentation der meisten KreationistInnen erfassen. Doch wie argumentieren sie im Detail und was kann man ihnen entgegnen? Wie valide ist ihre Kritik an der Evolutionstheorie?
Diesen Fragen soll anhand der Argumente des deutschen Kreationisten und Molekularbiologen Siegfried Scherer nachgegangen werden.

Quellen:
Gerhard Schurz „Evolution in Natur und Kultur“ und „Philosophy Of Science: A Unified Approach“
Richard Dawkins „Der Gotteswahn“
Edward T. Damer „Attacking Faulty Reasoning“
Der Vortrag von Scherer ist auf YouTube unter folgendem Link zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=ZH9ZTq6FAyY

 

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Demo: Für die Rechte Geflüchteter und gegen die Abschottung Europas

Am 21. Mai 2016 um 14 Uhr vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof (Konrad-Adenauer-Platz) startet der Demonstrationszug von Welcome to Düsseldorf.

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demo_flyerDemonstrationsaufruf:

Während die rassistischen und menschenverachtenden Positionen der AfD in vernünftigeren Kreisen zurecht kritisiert werden, genießt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei jenen, die mit rechter Propaganda nichts zu tun haben wollen, einen guten Ruf. Im Feuilleton und auf der Straße gilt die Regierungschefin als Inbegriff von Humanität, Besonnenheit und Respekt. Wenn es um die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung geht, dann denken viele an offene Grenzen, an „Wir schaffen das!“, an das Achten europäischer Gesetze und ethischer Prinzipien. Leider hat das nicht viel mit der Realität zu tun.

Die Situation vieler Geflüchteter in Deutschland ist desolat: Überfüllte Unterkünfte, unzureichende medizinische und materielle Versorgung, Asylanträge, die entweder ewig bearbeitet oder sofort abgelehnt werden, Behörden, die unterbesetzt und unkooperativ zugleich sind. Auch der Wohnungsmangel ist ein Problem, das Geflüchtete, aber auch Anwohner, massiv betrifft: Während die Wohlhabenden mit Luxusimmobilien spekulieren, müssen andere Menschen zusamengepfercht in Turnhallen oder baufälligen Schulen leben. Düsseldorf als reiche und schuldenfreie Stadt könnte auf dieser Ebene auch ohne Zustimmung der Bundesregierung deutlich mehr tun.

Die Bundesregierung wägt zwischen Innen- und Außenpolitik ab. Sie weiß, dass geschlossene Grenzen das Ende der eurpäischen Idee bedeuten würden, dass allein die deutsche Wirtschaft binnen zehn Jahren mindestens 80 Milliarden Euro verlieren würde. Andererseits soll aber der rassistische Mob bei der Stange gehalten werden. Dies hat auch wahlkampftaktische Gründe: Merkels CDU verliert besonders viele Wählerinnen an die AfD und in der reaktionären Basis der konservativen Partei wächst der Unmut. So erklärt sich das Lavieren zwischen humanistischer Rhetorik und abgelehnten Asylanträgen, zwischen offenen deutschen Grenzen und dem Massenmord an den europäischen Außengrenzen. Aus wirtschaftlichen Gründen will die Regierung das Schengen-Abkommen erhalten und gleichzeitig Geflüchtete durch unmenschliche Behandlung hinterrücks zur „Heimreise“ bewegen.

Demgegenüber wollen wir für eine konsequent humanistische Flüchtlingspolitik eintreten. Dazu gehören offene Grenzen ebenso wie eine angemessene und respektvolle Behandlung derer, die in Europa Schutz suchen. Dieses Anliegen muss offensiv auf die Straße getragen werden, denn die Stimme der Vernunft darf nicht vom Geraune kleingeistiger Feiglinge übertönt werden.

Welcome 2 Düsseldorf – Mai 2016

Am Dienstag, 03.05.2016, findet wieder das monatliche Welcome 2 Düsseldorf Treffen im V6 statt. Alle Geflüchteten und Menschen die Geflüchtete unterstützen wollen laden wir zum Treffen ein.

Bei diesem Treffen wollen wir auch eine bald stattfindende antirassistische Demonstration planen.

 

All refugees and people who want to support refugees are invited to our ‚Welcome to Düsseldorf“‘-meeting.

The coming meeting will also be a planning meeting for our next antiracist demonstration

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Lesekreis: Die Marxkritik Eugen von Böhm-Bawerks

Am Montag, 09.05.2016, findet wieder ein ADH-Lesekreis im V6 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Der liberale Wirtschaftstheoretiker Eugen von Böhm-Bawerk kritisiert die marxistische Theorie auf ökonomischer Ebene, Ansatzpunkt dieser Kritik ist die Arbeitswerttheorie. Wir wollen seine Kritik diskutieren und sehen, inwiefern sie zutreffend ist.

Hier findet ihr den Text „Zum Abschluß des Marxschen Systems“

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